DZS

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Das Haus für internationale Zusammenarbeit (DZS) ist eine vom Ministerium für Schulwesen, Jugend und Körpererziehung gegründete Zuschussorganisation, die nach Weisungen des Ministeriums Aufgaben erfüllt, die sich aus der Sicherstellung von Schul-, Bildungskontakten und weiteren Kontakten mit dem Ausland ergeben. Das DZS ist für eine Vielzahl von internationalen Programmen zuständig und realisiert Aktivitäten, die sich auf den Bereich der Bildungsförderung beziehen. Die Dienstleistungen des DZS sind sowohl für Einzelpersonen, Studenten, Pädagogen, Direktoren aller Schultypen und weitere Fachkräfte als auch für Organisationen und Firmen, die sich mit der Ausbildung befassen, sowie für Organe der regionalen Selbstverwaltung und nicht zuletzt auch für das Ministerium für Schulwesen, Jugend und Körpererziehung bestimmt.

Grundinformation

Das Haus für internationale Zusammenarbeit blickt auf eine mehr als dreißigjährige Geschichte zurück. Die ursprüngliche Berufung des DZS, entspricht dem Aufgabenbereich, für den das Haus für ausländische Zusammenarbeit gegründet wurde - die Sicherstellung von Studium - und Forschungsaufenthalten offiziell nominierter Stipendiaten auf der Grundlage von internationalen Übereinkommen und die damit zusammenhängenden Tätigkeiten - ist nach wie vor aktuell, auch wenn sich der Name mehrere Male geringfügig geändert hat.

Am längsten war das DZS unter der Bezeichnung "Haus für internationale Dienstleistungen" bekannt und die größte Erweiterung von Aktivitäten erfolgte im 21. Jahrhundert. Zusätzlich zur Beauftragung mit der Verwaltung des Programms zur Förderung des tschechischen Kulturerbes im Ausland, des Programms  AKTION Tschechien - Österreich sowie des Programms CEEPUS (Mitteleuropäisches Austauschprogramms für Hochschulen) ist zu einem wesentlichen Bestandteil des DZS im Jahr 2007 die Nationalagentur für europäische Bildungsprogramme geworden (NAEP). Damals begann die dritte Periode der Bildungsprogramme der Europäischen Union und mit ihr entstand das Programm des lebenslangen Lernens, welches an seine Vorgänger - die Programme Socrates und Leonardo da Vinci - anknüpfte. Mit dem Programm des lebenslangen Lernens (Lifelong learning programme – LLP) entstand die Agentur NAEP, die im Auftrag des Ministeriums für Schulwesen, Jugend und Körpererziehung zum Bestandteil von DZS geworden ist. Die NAEP koordiniert die europäischen Bildungsprogramme in der Tschechischen Republik und vermittelt in den ihr anvertrauten Bereichen die Inanspruchnahme von EU-Mitteln.

Dank des Anstiegs der Aktivitäten wurde die Organisationsstruktur des DZS mit Hilfe von Organisationseinheiten - Referaten - vereinheitlich. Es sind zwei Referate entstanden, die die traditionelle Agenda umfassen und auf den Betrieb des ganzen Hauses ausgerichtet sind: Koordinierungsreferat (einschließlich der organisatorischen Abteilung und der Unterbringungseinrichtung Rezidence Dlouhá 17) und das Wirtschaftsreferat. Weitere Referate wurden insbesondere gemäß den Zielgruppen benannt und gegliedert, auf die die anvertrauten Programme ausgerichtet sind: Referat für primäre Ausbildung, für Fachausbildung, für bilaterale und multilaterale Programme, für tertiäre Ausbildung und für die lebenslange Ausbildung.

Die Aktivitäten des Hauses für internationale Zusammenarbeit werden auch weiterhin erweitert. Nicht zuletzt hat das DZS im Jahr 2012 einen Teil der Aktivitäten des aufgelösten Instituts für Informationen in der Bildung übernommen und seit Oktober 2013 sind dem DZS die Internationale Agentur Jugend und Eurodesk angegliedert. Zum 1. Oktober 2013 hat das Haus für internationale Zusammenarbeit seine derzeitige Bezeichnung erhalten (ursprünglich "Haus für ausländische Dienstleistungen"), wodurch der Wirkungsbereich präziser definiert ist.

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